Die Havel ist der längste rechtsseitige Nebenfluss der Elbe. Sie entspringt in Mecklenburg-Vorpommern, durchfließt Brandenburg und Berlin und mündet, nur 69 Kilometer von ihrer Quelle entfernt, in ihren Hauptfluss. Neben Elbe und Oder ist sie die wichtigste Wasserstraße des Landes Brandenburg. 285 der insgesamt 340 Flusskilometer verlaufen in diesem Bundesland.
Während der DDR-Zeit sind weite Teile nahezu unberührt geblieben und bieten Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten. Wanderungen an der Havel bieten daher ein Naturerlebnis, welches in unseren Breiten seinesgleichen sucht. Großteile des Flusses stehen unter Naturschutz.
Die Havel wurde 2004/2005 zu Deutschlands Flusslandschaft des Jahres gewählt.
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Der Kurzname Wannsee bezieht sich stets auf den Großen Wannsee, der eine Bucht der Havel im Südwesten Berlins ist. Er hat eine Fläche von 2,7 km² und eine maximale Tiefe von 9 Metern. Auf dem Wannsee verkehren das ganze Jahr über regelmäßig Fähren der BVG, die eine schnelle Verbindung zum Stadtteil Alt-Kladow herstellen, sowie vom Frühjahr bis zum Herbst zahlreiche Ausflugsschiffe.
Zudem gibt es noch den Kleinen Wannsee, der sich im Südosten anschließt und das erste Glied einer Kette von Seen und Kanälen bildet.
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Der Berliner Stadtteil Wannsee gehört zum Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Die Insel wird im Norden von der Havel und im Osten vom Großen Wannsee begrenzt. Im Süden schließen sich Kleiner Wannsee, Pohlesee, Stölpchensee, Prinz-Friedrich-Leopold-Kanal und Griebnitzsee an. Die Glienicker Lanke bildet das westliche Bindeglied zur Havel.
Wannsee hat lediglich fünf feste Verbindungen auf die umliegenden Gebiete. Das sind die Wannseebrücke im Osten, Alsenbrücke und Hubertusbrücke im Südosten, die Parkbrücke im Südwesten sowie die geschichtsträchtige Glienicker Brücke im Westen.
Die Insel ist von großen Waldflächen bedeckt und bietet vielerlei Wild eine Heimat, u.a. Wildschweine, Füchse, Rehe und sogar einer der letzten freilebenden Populationen von Mufflons.
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Die deutsche Bundeshauptstadt ist mit 892 km² und 3.4 Millionen Menschen die größte Stadt Deutschlands nach Fläche und Einwohnern. Sie ist mit 55 km² Wald- und Parkanlagen aber auch die grünste Stadt Deutschlands und eine der wasserreichsten Europas.
In den Waldgebieten in und um Berlin leben zahlreiche Wildtiere, die sich auch immer wieder in die belebten Gebiete der Stadt verirren. Dazu gehören in erster Linie die Wildschweine, welche inzwischen durch die Medien gar nationale Bekanntheit erlangt haben. Nicht selten werden sie durch übereifrige Bewohner regelmäßig angefüttert, wodurch sie ihre natürliche Scheu immer mehr verlieren. Aber auch durch unachtsam entsorgte Küchenabfälle wird das Schwarzwild angelockt. Manche Rotten im Tegeler Forst oder in Zehlendorf werden mittlerweile scherzhaft als Stadtschweine bezeichnet. Weiter findet man häufig Füchse, Steinmarder und Wildkaninchen, seltener Waschbären und Muffelwild.
Die großen Wasserflächen Berlins bieten vielen Vogelarten ein Zuhause. Am häufigsten anzutreffen sind Lach- und Silbermöwen, Stockenten und Blässhühner, aber auch die exotischen Mandarinenten, Kanadagänse, Graureiher, Kormorane sowie Gänsesäger sind zahlreich vertreten. Überall in der Stadt sind hingegen die gemeinen Straßentauben, Kolkraben, Saatkrähen, Elstern, Eichelhäher, Amseln, Meisen und Rotkehlchen. Wo die Bedingungen es zulassen, nisten wieder vermehrt Turmfalken, so zum Beispiel im sogenannten Uhrenturm der Siemensstadt (Spandau).
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Das fünftgrößte deutsche Bundesland umschließt vollständig Berlin und bildet mit 15 Großschutzgebieten, etwa 3000 Seen, ausgedehnten Waldgebieten sowie zahlreichen Schlössern, Burgen und Kirchen ein beliebtes Naherholungsgebiet für den Ballungsraum.
Klimatisch gesehen liegt das Land an der Einflussgrenze zwischen dem ozeanischen Klima aus dem Westen und dem kontinentalen Klima des Ostens. Dieser Umstand hat im Sommer bereits öfter dazu geführt, dass in Brandenburg Dürre herrschte, während es in den weiter westlich und südlich gelegenen Regionen Deutschlands wochenlang nur regnete. Die gleiche Wetterlage führte im Winter zu besonders niedrigen Temperaturen bei strahlendem Sonnenschein am Tage und sternklaren Nächten. Im Dezember 2008 wurden örtlich in mehreren aufeinanderfolgenden Nächten Temperaturen von unter -25°C gemessen. Die Niederschlagsmenge in Brandenburg ist mit durchschnittlichen 600mm pro Jahr sehr niedrig.
Dennoch hat Brandenburg eine einmalige Natur, die sich nicht nur auf die Schutzgebiete beschränkt. Prignitz, Mark Brandenburg, Fläming und Lausitz – um nur einige zu nennen – sind Landstriche mit besonderem Charakter. Die Bemühungen des Landes und der Kommunen um den Naturschutz in den letzten 20 Jahren zeigen zusätzliche Wirkung. So hat sich zum Beispiel die Anzahl der Brutpaare von Bussarden, Fisch- und Seeadlern sehr gut erholt. In einem ehemaligen Tagebaugebiet in der Lausitz siedeln sich gar wieder Wölfe an.
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Weitere Informationen über die Rückkehr des Wolfs nach Deutschland vom Naturschutzbund (NABU).
Die 15 Großschutzgebiete des Landes Brandenburg teilen sich in einen Nationalpark, drei Biospärenreservate und 11 Naturparks auf. Sie nehmen mit insgesamt 9987 km² rund ein Drittel der Fläche Brandenburgs ein.
In unserer Galerie finden Sie beispielsweise Bilder aus dem Nationalpark Müritz, den Naturparks Nuthe-Nieplitz und Westhavelland sowie dem Oderbruch.
Weitere Informationen zu den Brandenburger Schutzgebieten: